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Finanzen

Tipps und Tricks zum Rechnung schreiben

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Wer Geschäfte tätigt, muss Rechnungen schreiben. Diese müssen so aufgebaut sein, dass sie das Finanzamt akzeptiert. Dafür gibt es Regelungen, die einzuhalten sind. Andernfalls kann es bei steuerlichen Prüfungen zu Schwierigkeiten kommen. Wer ein Unternehmen führt, muss sich mit der Angebots- und Rechnungsstellung auseinandersetzen. Was auf eine Rechnung gehört, ist jedoch leicht gelernt.

Wichtig ist, dass alle vorgegebenen Daten vollständig eingefügt werden. Besonders wichtig ist die Angabe der Daten, eine fortlaufende Rechnungsnummer, die Umsatzsteuernummer sowie die Angaben zur gelieferten Leistung.

Persönliche Daten und Rechnungsnummer

Auf einer Rechnung muss die eigene Adresse vermerkt sein, ebenso die Adresse des Leistungsempfängers, an den die Rechnung geht. Die eigene Umsatzsteuernummer muss eingefügt werden. Ebenso eine persönliche Rechnungsnummer. Bei dieser Rechnungsnummer ist es egal, ob man sie fortlaufendend von 1 bis 100 oder z. B. mit der Jahreszahl vorher versieht 2012001, 2012002 usw. Wenn man eine Rechnungs- oder Angebotssoftware nutzt, wird das automatisch erledigt. Durch die fortlaufende Nummer prüft das Finanzamt, ob alle Einnahmen tatsächlich über die Rechnungen gelaufen sind.

Rechnung schreiben mit Auftragsdaten

Auf der Rechnung ist ebenfalls vermerkt, welche Leistung in welchem Zeitraum, an welchem Ort erbracht wurde. Der Rechnungsbetrag wird als Netto- und Bruttopreis angegeben. Die Höhe der fälligen Mehrwertsteuer wird angegeben und ausgewiesen. Diese variiert von Produkt zu Produkt und liegt z. Z. entweder bei 7 % oder 19 %. Besteht Mehrwertsteuerfreiheit, muss dies auch angegeben werden.

Zahlungsdaten und -fristen

Am Ende der Rechnung folgt das Konto, auf das die genannte Summer überwiesen werden muss. Dazu wird ein Vermerk beigefügt: “Bitte überweisen Sie ab sofort /innerhalb der nächsten 10 Tage” etc. Die Angabe des Zahlungsziels ist sehr wichtig, da sich danach der Zeitraum richtet, in dem die Überweisung getätigt werden muss. Im allgemeinen liegt sie bei 30 Tagen.

Rechnungen aufbewahren

Die eigenen Rechnungen, die man schreibt, muss man zur Vorlage beim Finanzamt sorgfältig aufbewahren – entweder in einem Hefter mit viel Papier oder in einer Angebotssoftware, die man nutzt. So hat man die Rechnungen immer parat, um sie dem Steuerberater vorzulegen.

Fotoquelle:panthermedia.net Heidrun Hobel